Erinnerungen
Kapitel 12
Sie betraten die Wohnung und die Winchesters und die Brünette mussten erst einmal über eine Menge Post steigen, die sich seit fast einer Woche hinter der Tür stapelte. Vor Andy zeigte sich ein einladender Flur, an dessen Wänden viele Bilder hingen, die hauptsächlich Berry und Marlene zeigten. Auch Bilder mit ihr selbst und den anderen zwei Bewohnern waren zu sehen, doch die meisten von Berry und Marlene, zeigten nicht nur freundschaftliche Gesten. Einige zeigten sie auch küssend und kuschelnd.
"Sam! Dean! Seht mal her!", rief sie sogleich die Brüder, die sich schon im Wohnzimmer umgesehen hatten.
"Was? Was hast Du?", fragte Sam und folgte ihrem Blick zu den Bildern.
Dean, wusste erst nicht, was sie ihnen zeigen wollte, bis er auch die Bilder genauer betrachtete.
"Sie waren ein Paar. Berry und Merly! Und ich bin die beste Freundin der Beiden!", versuchte sie zu erklären und hielt sich den Kopf, als ihr ein wenig schwindlig wurde.
"Wow. Das wirft ja alles um.", kommentierte Sam und sah weitere Bilder, die die Theorie von Andy bestätigten, da sie und das Paar auf einigen Bildern zusammen zu sehen war.
Dean war zu Andy herangetreten und sah sie besorgt an. "Bist Du okay?"
"Ich weiß nicht. Da sind so viele Bilderfetzen.", murmelte sie und hielt sich mit einer Hand an Dean fest, als sie das Gefühl hatte, sie würde in einem Karusell sitzen. Als das Schwindelgefühl zu stark wurde, klammerte sie sich ganz an den Blonden.
So richtig wusste dieser nicht was er machen sollte, daher streichelte er ihr zaghaft über den Rücken, da sie zu weinen angefangen hatte. Weinende Frauen, waren schon immer etwas zu hoch für ihn.
"Sie waren so glücklich! Warum?"
"Shhh...Erinnerst Du dich an etwas?.", fragte Dean leise und wies Sam mit Winchester-Blicken an, weiter nach Hinweisen zu suchen, als dieser näher treten wollte.
Sam nickte verstehend und ging in eines der Schlafzimmer.
"Andy?", fragte Dean behutsam und schob sie etwas von sich weg.
"Ich...Merlene hatte sich auf einmal so verändert. Sie war agressiv gegen Berry gewesen und hat ihn schließlich eine Affäire mit mir vorgeworfen. Ich war so sauer und konnte kaum glauben, was sie uns da vorgeworfen hatte. Auf einmal wurde alles schwarz. Sie hat mich...bewusstlos geschlagen und ich wachte das erste Mal in dieser Lagerhalle auf. Ich sah Berry...sterben und Merly, die mich wieder niederschlug! Oh mein Gott!" Ihre Hände zitterten und ihre Schultern bebten, während Dean kaum wusste was er machen sollte. Er legte seine Hand an ihr Kinn und hob ihren Kopf.
Er sah soviel Schmerz und Unsicherheit in ihren grau-blauen Augen.
"Andy. Wir werden das aufklären und noch wissen wir nicht, ob Marlene auch tot ist. Vielleicht ist sie ja besessen von dem Ding und wir können sie noch retten. Alles wird gut, hörst Du? Wir schicken dieses verfluchte Drecksding wieder dahin, wo es herkam und dass ohne Rückfahrtschein!", redete er auf sie ein und ein Hoffnungsschimmer tauchte in ihren Blick auf.
"Wir schaffen das.", versicherte er ihr noch einmal und sie nickte.
Die Fahrt zurück zum Motel verlief schweigend. Jeder hang seinen Gedanken nach. Sie hatten die ganze Wohnung durchsucht und die Brünette hatte mehrmals kleinere Erinnerungsschübe gehabt.
Es sah in der ganzen Wohnung danach aus, als wären die drei WG-Bewohner noch daheim gewesen. Nur dass Berry, Marlene und auch Andy seit fast einer Woche nicht zuhause gewesen waren.
Die Tageszeitung lag noch auf dem Wohnzimmertisch und drei Kaffeetassen standen daneben. Der Fernseher lief und die Lampen in der ganzen Wohnung hatten noch gebrannt. Außerdem hatten sie Andys Brieftasche gefunden. Laut ihres Personalausweises, war sie aus New York und 23 Jahre alt. Weiterhin hatten sie Arbeitsunterlagen von ihr gefunden und herausgefunden, dass sie als Kellnerin arbeitet. Es waren so viele Informationen, dass Andy seit her nichts mehr gesagt hatte.
Sam dachte daran, ob es noch einen Weg gab, Andys Freundin Merlene zu retten, oder ob sie schon verloren war. Wie ein Besessener dachte er über ihre Theorien nach, doch er fand einfach keine Lösung.
Dean machte sich Sorgen um die junge Frau, die seit sie die Wohnung verlassen hatten, nichts mehr gesagt hatte. Sie hatten alle so viele Fragen und nur wenige Antworten. Vermuten konnte man viel, aber wenn sie Andys Freundin noch retten wollten, da sie davon ausgingen, dass sie lebte, brauchten sie endlich Antworten! Und auch Sams Vision, die er an dem Tag in der Lagerhalle, gehabt hatte, ließ ihm keine Ruhe. Er spürte genau, dass sein Bruder ihm nicht alles erzählt hatte.
Dean umfasste das Lenkrad fester, so dass seine Knöchel weiß hervortraten. Er wollte Andy unbedingt helfen! Er konnte einfach nicht mit zusehen, wie sie noch mehr litt.
Andy selbst, betrachtete ein Foto, dass sie aus der Wohnung mitgenommen hatte. Es zeigte sie und das junge Paar.
Sie hatte sich nur an den Abend erinnern können, als Merly sie bewusstlos geschlagen hatte, doch hatte sie immer noch das Gefühl, in einen tiefen Loch zu stecken und jedes mal wenn sie dachte, etwas in der Hand zu halten, damit sie aus dem Loch rauskam, wurde sie enttäuscht. Sie sah, seit ihrer 'Eingebung', wie sie es nannte, immer wieder Bilderfetzen. Aber nicht mehr Situationen, als wie die auf dem Foto, das sie in der Hand hielt.
"Andy?"
"Was?" Ruckartig hob sie den Kopf, als sie von Sam angesprochen wurde.
"Alles in Ordnung?" Der Braunhaarige sah sie besorgt an und sie blickte in seine grün-braunen Augen, die wie sie festgestellt hatte, oft diesen Welpen-Blick ausstrahlten.
"Ja...Nein...Ach, ich weiß auch nicht. Ich erinnere mich immer mal wieder an vereinzelte Situationen. Aber nichts von dem kann mich aufklären, wer ich genau bin oder was mit Merlene oder Barry passiert ist. Ich hab das Gefühl, dass ich mich im Kreis drehe! Und umso öfter ich versuche mich zu erinnern, umso dunkler werden die Bilder." Frustriert schmiss sie das Foto neben sich und raufte sich die raspelkurzen Haare.
"Du darfst dich nicht so drängen. So was braucht Zeit.", versuchte Sam sie zu beruhigen, doch er wurde von Dean ungehalten unterbrochen.
"Die haben wir aber nicht, Sam! Wir müssen diesen verdammten Freak endlich finden. Voran kommen!"
"Und wie bitte?", schnauzte nun Andy, sodass Dean sie, überrascht und auch schuldbewusst, durch den Rückspiegel ansah.
"Ruhig Leute. Wir sollten noch mal alles durchgehen. Vielleicht ist die Lösung ganz leicht und wir sehen den Wald vor lauter Bäumen einfach nicht.", schlug Sam schlichtend vor. Sein Bruder und die Braunhaarige, waren mehr als nur gereizt und er wollte nicht, dass es in einem Streit ausartete.
"Also was haben wir?", fragte Sam.
Grübelnd zog Dean die Stirn kraus. "Drei Freunde. Das was wir suchen, hatte sich erst nur zwei Menschen angenommen. Es ging von seinem bisherigen Schema ab und bemächtigte sich Marlene. Sie schlug Andy und Berry nieder und brachte sie zur Lagerhalle. Dann brachte sie Berry dazu, sich umzubringen und schlug Andy wieder nieder. Aber warum? Warum hatte es nicht auch sie getötet?", murmelte Dean nachdenklich vor sich hin.
"Weil ich nicht ins Schema passte!", stieß Andy plötzlich hervor und schlug sich mit der Hand vor die Stirn. "Es ist nicht vom Schema abgekommen. Es wird wieder zuschlagen..."
"Bei uns.", beendete Sam ihren Satz und wechselte einen verständnissinnigen Blick, mit seinen Bruder.
"Aber ich dachte, es würde nur bei besten Freunden passieren?", warf Andy verständnislos ein.
"Berry und Marlene, waren keine Freunde mehr. Sie waren ein Paar." Dean schlug auf das Lenkrad und fluchte lauthals.
"Du hast Recht. Sie sind von beste Freunde zu einer Beziehung über gegangen und das ist das Schema.", vollendete Sam die Überlegungen.
Keiner konnte mehr was dazu beisteuern und sie verfielen wieder in Schweigen.
"Ich gehe Kaffee holen. Ich glaube, dass haben wir nötig.", meinte Sam. Seine Frustration war deutlich herauszuhören.
Andy und Dean machten sich in ihr Motelzimmer. Schon fast peinlich darauf bedacht, sich weder anzusehen, noch zu berühren. Seit sie aus der Wohnung raus waren, waren sie fast beklemmend zu einander.
Leise schloss der Blonde die Tür hinter sich und sah zu ihrer Begleiterin, die sich an den Tisch setzte und ihr Gesicht in den Händen vergrub.
"Ich muss deine Wunden noch mal ansehen. Ich möchte nicht, dass sich etwas entzündet.", durchbrach Dean die weiter ausbreitende Stille. Er sah Andy nur leicht nicken und machte sich ins Bad, um neues Verbandszeug zu holen.
Als er sich hinsetzte, streckte sie bereitwillig ihr Bein zu ihm aus und er krempelte die Jeans hoch. Vorsichtig nahm er ihren Verband ab und betrachtete die Schürfwunden. Dann sah er sich ihre Bauchwunde an. Sie heilte auch gut ab und er brachte nur ein neues Pflaster an. Dann begutachtete er ihre Kopfwunde, die unter ihrem Haaransatz nur noch leicht zu sehen war.
"Es heilt alles gut ab.", sagte er leise und verstaute die Verbandssachen wieder im Bad. Als er zurück in das Zimmer kam, saß Andy unverändert am Tisch. Bedrückt setzte er sich ihr gegenüber. Es war im Moment so, als ob sich ein Schalter umgelegt hatte und Beide zu ihrem Verhalten trieb. Dean und Andy dachten nur an eines. Abstand halten.
"Was hast Du?", fragte sie nach einer Weile leise und sah tief in seine saphir-grünen Augen.
"Sag Du es mir? Seit wir da raus sind, sprechen wir nicht miteinander oder sehen uns an.", antwortete er schroff, was sie zusammenzucken ließ.
"Ich weiß es nicht...dass heißt, eigentlich doch." Sie holte tief Luft. "Langsam kommt meine Vergangenheit wieder, doch ich habe Angst nicht mehr die zu sein, die Du jetzt noch siehst.", gestand sie. "Und was ist mit Dir?", fragte sie geradeaus und sah wie Dean den Blickkontakt abbrach und stattdessen auf einen Fleck auf der Tischplatte sah.
"Ich will dich nicht in Gefahr bringen, Andy.", antwortete er heiser.
"Du bringst mich nicht in Gefahr.", sagte sie fast trotzig.
Er lachte auf. Ein freudlosen Lachen. "Doch. Wenn Du mit mir zusammen sein willst, bist Du in Gefahr."
"Das stimmt nicht. Wir beide waren nie Freunde, Dean. Wir zwei passen nicht in seine Vorgehensweise.", meinte sie energisch und setzte sich auf den Stuhl neben Dean, so dass sie sich jetzt gegenüber saßen. "Ich weiß nicht wie, aber ich habe von Anfang an, keinen Freund in dir gesehen...", sagte sie überzeugt. Andy wusste nicht, wie sie sich am besten ausdrücken konnte, ohne dass er es falsch verstand.
Noch bevor sie etwas erklären konnte, zog Dean sie zu sich heran und küsste sie leidenschaftlich. Es war ein alles verzehrender Kuss. Als sie sich wieder lösten, sah sie Dean etwas irritiert an.
"Ich auch nicht. Habe ich nie.", raunte er und strich ihr mit dem Daumen über die Wange. Er gab ihr einen weiteren Kuss. "Und dieser Dreckssack von Dämon, kann sein blaues Wunder erleben.", knurrte er.
"Von mir aus.", sagte sie nur, stand auf und setzte sich kurzerhand auf seinen Schoß. Verlangend küsste sie ihn und strich ihn über die Brust.
"Andy...Sam..er..."
"Schhh.", sagte sie nur und erstickte seine Worte im Keim, als sie ihn wieder küsste. Er hielt sie an den Hüften fest und gab sich der aufbrodelnden Leidenschaft hin. Sanft fuhr er mit einer Hand ihr Rückrad hinauf und rückte sie fester an sich, während ihre Hände über seine Schultern fuhren.
Da der altersschwache Stuhl gefährlich knarrte, stand Dean auf und trug sie zu seinem Bett, wo er sie sanft bettete.
Immer wieder bedeckte er sie mit Küssen. Neckend biss er ihr in den Hals und sie schob ihre Hände unter sein Shirt und zog es ihm kurzerhand aus.
Seine Hände schienen überall und nirgends. Sanft streichelte er ihre Brüste und knöpfte genüsslich das Hemd, dass sie trug, auf.
Immer mehr Kleidungsstücke fanden ihren Weg auf dem Boden und schwer atmend hielt Andy kurz inne um Dean zu betrachten.
Auch er sah sie an und die Brünette konnte ein schelmisches Funkeln in seinen Augen sehen.
~*~
Sam saß wieder im Diner. Doch dieses Mal, hatte er ein Bier vor sich und drehte gedankenverloren die Flasche in seinen Händen.
"Hey Sam, was hast Du?", fragte ihn eine bekannte Frauenstimme. Als er den Kopf hob, sah er direkt in Jamys Gesicht. Sie sah ihn besorgt an und wartete auf eine Antwort.
"Mhm. Ich hatte viele Fragen und wir haben Antworten gefunden. Sie gefallen mir aber nicht.", sagte er nur.
Jamy legte ihre Hand auf Sams und lächelte.
"Geht es um deinen Bruder und eurer Freundin?"
"Im Grunde. Wir sind auf etwas gestoßen, was direkt mit unserer Freundin zu tun hat und sie und meinen Bruder in Schwierigkeiten bringt."
Sie merkte, dass er nicht offen darüber reden wollte. "Bist Du verliebt in sie?"
Sam lachte leise und schüttelte den Kopf. "Nein. Aber mein Bruder. Es ist kompliziert geworden.", sagte er nur und sah leichte Hoffnung in ihrem Blick. "Wann hast Du Feierabend?", fragte er mutiger.
Sie lächelte. "In fünf Minuten."
"Okay. Ich warte."
Strahlend ging sie in den hinteren Teil der Theke, um ihrer Mutter bescheid zu sagen, während Sam sich innerlich selbst auf die Schulter klopfte.
Wann hatte er das letzte mal ein Date gehabt, fragte er sich und ließ seinen Blick durch den Raum streifen.
Jamy tippte ihm auf die Schulter und er drehte sich zu ihr. Mitten in der Bewegung hielt er inne, als er die junge Frau betrachtete.
Sie hatte ihre Schürze in Jeans getauscht, die ihre schlanke Figur klassisch betonten. Sie trug dazu eine weiße Bluse und nur ein paar längere Ketten aus Holz, um ihrem Hals. Ihre langen, schwarzen Haare hatte sie in einem Zopf gebändigt und ein paar Strähnen umrandeten ihr Gesicht.
"Wow. Du siehst toll aus.", sagte er und stand auf. Lächelnd machte er eine Geste zur Tür.
Wie eine Lady des alten Hofstaats, machte sie einen Knicks und ging hüftschwingend voraus, wissend das Sams Blick ihr folgte.
Tief durchatmend, folgte der Braunhaarige Jamy zur Tür hinaus.
"Sam?"
"Mhm? Ja?"
"Warum bist Du so verschlossen?"
"Weil alles kompliziert ist.", gab er leise zurück und sah sie von der Seite heraus an.
Sie saßen an einem riesigen See, am Rande des angrenzenden Waldes und betrachteten die untergehende Sonne, die langsam am Horizont verschwand.
"Du bist doch kein Massenmörder oder so?", fragte sie gespielt ernst, was Sam schmunzeln ließ.
Auf eine spezielle Weise, war er einer, doch das behielt er für sich. "Nein. Ich bin kein Massenmörder. Eher so was wie ein Detektiv."
"Warum dann? Du scheinst mir ein netter Kerl zu sein.." Und attraktiv, dachte sie. "...also warum bist Du...mhm...verkrampft?"
"Oh...gleich so eine Frage. Hm...Es ist viel passiert. Viel was mich ernst werden ließ. Ich hab das nicht so drauf, wie mein Bruder...einfach das Leben genießen. Tun und lassen was man will. Zu viel schwirrt mir im Kopf herum."
"Vielleicht kann ich dir helfen, dass Leben nicht so bierernst zu nehmen, Sam.", sagte sie leise und rutschte näher zu ihm.
Erwartungsvoll betrachtete er sie, als sie immer näher kam.
"Es tut nicht gut, wenn man sich nur Sorgen macht. Man muss ab und zu loslassen können und jede Minute im Leben genießen." Sie gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen und sah ihm in die Augen.
Er bewegte sich nicht, wartete ab, zog ihren Duft ein, betrachtete ihre Gesichtszüge und lächelte sie schelmisch an. Dann strich er ihr sanft eine Strähne aus dem Gesicht und zog sie zu sich heran. Zärtlich küssten sie sich und Sam ließ sich nach hinten fallen, so dass sie jetzt auf ihm lag.
"Mhm..ich glaube Du hast Recht.", murmelte er grinsend und küsste sie wieder.
~*~
"Oh...schau sie dir an. Ich glaube es lohnt sich, ein klein wenig von meinen Gewohnheiten abzukommen.", knurrte es.
>Nein! Lass sie in Ruhe! Sie haben nichts mit dir zu tun.< Verzweifelt versuchte sie sich wieder an die Oberfläche ihres eigenen Geistes heraus zu kämpfen und das Ding, was sie besetzte von seinem Vorhaben abzubringen.
"Ha ha. Nein. Sie werden meine neuen Opfer sein. Sie passen perfekt.", zischte es. "Hatte ich nicht gesagt, dass Du mich in Ruhe lassen sollst?!", meinte es plötzlich und machte eine geistige Handbewegung zu der Frau.
Sie schrie auf und hatte plötzlich das Gefühl sich aufzulösen.
>Oh Gott! Bitte nicht! Ich tue es nicht wieder...bitte!<, flehte sie verzweifelt.
"Stör mich noch einmal, Weib, und Du bist endgültig von der Bildfläche verschwunden. Hast Du mich verstanden?", sagte es und seine Stimme schien pures Gift für sie zu sein. Sie nickte verzweifelt.
"Ich werde es nicht wieder tun!", rief sie und das Gefühl sich aufzulösen, verschwand.
"Gut. Ich warne dich. Übertreib es nicht.", warnte es und sein Tonfall, ließ darauf schließen, wie ernst der Dämon es meinte. Es sah wieder auf das küssende Paar am Ufer.
"Bald."