Klappe die Zweite!
Ich liebe die zweiter Staffel. Sie hatte alles was man brauchte. Eine Steigerung der Ersten, mit vielen interessanten und spannenden Fällen ohne Abgedroschen oder Fad zu wirken.
Als erstes Johns Tod. Er gibt sein Leben für Dean und das auch noch vom Gelbäugigen genommen, aber nur um Dean dann doch noch eine neue Last aufzutragen. Kein Wunder, dass es ihm fast innerlich zerreisst.
Er zweifelt eindeutig an ihrem Vater, seiner Moral, seinem Leben.
Allein die Scene, wo er seinen gerade erst aufgebauten Impala zertrümmert, zeigt seine Wut gegenüber John eindeutig.
Sam hingegen hat schwierigkeiten an seinen Bruder ranzukommen, sich mit sich auseinanderzusetzen, seinen Kräften auf den Grund zu gehen.
Immer noch die Frage, woher kommen sie? Warum gerade er? Er will sich mit dem Tod von John auseinandersetzen, Dean aber nicht und das belastet die Beziehung von den Brüdern.
Der rote Faden wurde eindeutig gespannt.
Hier wurde mehr auf Sammy eingegangen. Seine Fähigkeiten, Kräfte und was es damit auf sich hat.
Ava, Andy, der Loki, Ash (Mr. Badass) und der Gelbäugige stellten sich als geniale Charaktere heraus.
Gordan ein zusätzlicher und auch MENSCHLICHER Bösewicht, der vor nichts zurückscheut.
In der Folge Bloodthirst wurde auch Dean wieder etwas mehr die Augen geöffnet, was Sam schon lange wusste. Monster ist nicht gleich Monster.
Zwischendurch spannende Fälle, wo auch mehrmals die Polizei eingesetzt wurden. Es war klar, dass die Brüder nicht die ganze Zeit davon kommen würden, ohne die Grünen an der Backe zu haben.
Netter Gastauftritt von Linda Blair, die es von einen kotzenden, rückwertskriechenden Mädchen zu einer Dedektive geschaffte hat
Hier auch wieder neue übernatürliche Fälle.
Bankausraubende Shifter, Vampire, Werfölfe die nichts davon wussten (genialer Auftritt Jareds, der mir allein mit seinen Gesicht die Tränen in die Augen getrieben hat), Gott, Engel, Geister; die nicht wissen, dass sie es sind, komische Menschen; die Geister beschwören, Pakte, Latein, Dämonen.
Ausserdem zwei neue Charaktere. Ellen und Jo. Jo, war nicht soo interessant. Sie wurde naiv dargestellt, eine leichte Beute für alles und jeden und doch eine taffe Frau hinter dieser blonden Fasade. Ellen eine der coolsten Frauen die es gibt!
Ausserdem wurde hier gezeigt, dass es eine richtige, zwar konkurierende, aber funktionierende Gemeinschaft der Jäger gibt.
Vorallem die Trauer der Brüder ist mir hängen geblieben. Und selbst in Deans falscher Realität sieht man, dass John nicht mehr das Wichtigste für ihn zu sein scheint.
Auch das den Brüdern der Kopf gewaschen wurde, in Sachen besessene Brüder, fand ich genial.
Daran sah man, dass John nicht immer richtig gehandelt hat, allein weil gerade ER nicht daran gedacht hatte, dass auch sie mal besessen werden konnten.
Dann das Finale. Doppelfolge! Ein gefallener Sam, einen verzweifelten Dean, einen hilflosen Bobby und der Gelbäugige, der über allen stand.
Dean hier von Jensen genial dargestellt. Ich wollte ihm die ganze Zeit umarmen.
Soo nun geht Dean einen Deal ein, handelt ein Jahr aus, Sam erwacht wieder zum Leben, Bobby findet es raus und auch Sam bleibt nichts verborgen. Doch ist Sam noch Sam?
Der Gelbäugige ist endlich tod und John entkommt der Hölle! Hunderte Dämonen kommen aus der Hölle auf die Erde. Was soll man da noch sagen?
Genau!
Wir haben noch eine Menge zu tun!